"Spheres of Monk"

Marijke Jährling & Band

In frischen Vokal-Versionen schillern diese Unikate des Bebop in zeitgenössischen Farben: Von Up-Tempo-Scats zu verträumten Linien, die durch das schräge Tonuniversum von Thelonious »Sphere« Monk mäandern, mit dem schelmischen Augenzwinkern dieses Genies. Monk markiert wie kein anderer das Selbstverständnis des durchgehend kreierenden Künstlers, seine Kompositionen sind wie Folien, in denen jeder seinen ganz eigenen Weg, seinen persönlichen Sound entdecken kann.

Zu einigen Titeln hat die Sängerin neue Texte geschrieben, die thematisch um das Thema Musik kreisen oder Motive aus Monks Leben aufgreifen. In einer französischen Textversion zu »Crepuscule with Nellie« etwa, wird der lange Schatten der Sklaverei und des Rassismus thematisiert und in einer offenen Improvisation klanglich greifbar. Überhaupt legt die Band großen Wert auf ausgefeilte Sounds, die atmosphärisch dichte Bilder heraufbeschwören und somit jedes einzelne Stück unverwechselbar prägen: vom kongenialen Duett von Bass und Stimme in »Ask me Now« über ein sehr atmosphärisches »Round Midnight« bis zur Rumba, in der »Well, you needn't« dahergetänzelt kommt sind die Bearbeitungen originell, frech, verträumt und sehr persönlich. Monk, mit einer Stimme, die unter die Haut geht! Witz und Poesie, Tempo, Traum, im lichtdurchwirkten, transparenten Sound dieser hippen Gang, die vor allem eines nicht kennt: Schubladen!
 
Line-Up: Marijke Jährling - vocals, lyrics, arr. | Steffen Müller-Kaiser - reeds | Lukas Moriz - piano | Rudolf Stenzinger - bass | Uli Schiffelholz / Holger Nesweda - drums
 
Label & Presse
Die CD - Spheres of Monk" ist erschienen bei Dot Time Records, New York 
 
Presse:
»Von Thelonious Monk, dem Bebop-Pionier, heißt es, er habe wie kaum ein anderer Jazzer seiner Zeit ein Gefühl dafür entwickelt,
»im richtigen Augenblick das Richtige zu spielen«. Ähnlich gelingt es Marijke Jährling & Band Monks musikalischen Wortschatz auf ein modernes Quintett zu übertragen, darüber hinaus auf eine Stimme, das ist geradezu kühn.« (Ulfert Goemann, Darmstädter Echo)